Ein Vortrag. Eine kleine Gruppe Eltern. Eine Frage — und die Erkenntnis, dass dieses Wissen zu allen Eltern gehört.
Christina ist Mutter eines Sohnes, als sie an einem Sommerabend 2022 einen Vortrag besucht. Sie kennt die Referentin nicht. Aber der Titel weckt ihre Neugier: Frühkindliche Geschmacksprägung.
Was sie dort hört, überrascht sie. Nicht weil es beunruhigend ist — sondern weil es so einleuchtend ist. Und weil sie davon noch nie gehört hatte.
Die Referentin ist Prof. Dr. Andrea Maier-Nöth. Professorin für Gesundheits- und Ernährungspsychologie. Wissenschaftlerin seit über 20 Jahren. Und selbst Mutter.
Andrea spricht über Dinge, die Christina so noch nie gehört hatte: Über den Geschmack im Fruchtwasser. Über Aromen in der Muttermilch. Über Texturen. Und den Unterschied, den die ersten 1000 Lebenstage machen.
Andrea erklärt das mit einer Begeisterung, die ansteckt. Christina hörte zu — und stellte sich danach eine Frage, die sie nicht mehr losließ.
„Warum weiß ich das nicht? Warum hat mir das niemand gesagt?"Christina Schöllhorn, Mitgründerin croomel
Was Christina an diesem Abend lernte, setzte sie in ihrer zweiten Schwangerschaft direkt um. Denn: Was eine Mutter in der Schwangerschaft isst, schmeckt auch das Baby. Was sie in der Stillzeit isst, schmeckt das Baby über die Muttermilch. Schon lange bevor die Beikost beginnt, ist die Grundlage gelegt.
Aus dem Gespräch nach dem Vortrag wurde Kontakt. Aus dem Kontakt wurde eine Idee. Aus der Idee wurde croomel – damit nicht nur eine kleine Gruppe Eltern an einem Sommerabend davon erfährt.
Ernährung nur in der Schwangerschaft zu denken macht keinen Sinn. Oder nur in der Stillzeit. Oder nur bei der Beikost. Alles baut aufeinander auf. croomel denkt das ganzheitlich.
Andrea bringt die Wissenschaft und ihre Erfahrung als Wissenschaftlerin und Mutter. Christina bringt die Datenanalyse, den Nachhaltigkeitsblick und ihre Erfahrung als Mutter. Zusammen machen sie Ernährungswissen zugänglich, anwendbar — und ehrlich.
Mitgründerin & CEO · Ernährungsexpertin
Andreas Berufung ist es, Familien dabei zu begleiten, sich für eine gesunde, nachhaltige und genussvolle Ernährung zu begeistern. Seit über 20 Jahren forscht sie zur frühkindlichen Geschmacksprägung — und wie diese ein langfristig gesundes Essverhalten beeinflusst. In Langzeitstudien in verschiedenen Ländern hat sie gezeigt: Jedes Kind kann lernen, gesund zu essen — wenn wir früh genug damit beginnen.
Sie hält eine Professur für Gesundheits- und Ernährungspsychologie sowie Sensorik und Konsumentenforschung an der Hochschule Albstadt-Sigmaringen, bildet jährlich hunderte Ärztinnen, Hebammen und Erzieherinnen weiter und ist Gründerin der Eat-Health-Pleasure GmbH. Und: Sie ist selbst Mutter eines Sohnes.
Lieblingsgemüse: Brokkoli
Lieblingshack für Vielfalt: Iss den Regenbogen!
Lieblingshack fürs Kind: Neugier wecken
Mitgründerin & CEO · Nachhaltigkeits- & Datenexpertin
Christina ist zweifache Mutter, Nachhaltigkeitsexpertin (M.Sc. Sustainable Development) und Wirtschaftsmathematikerin (M.Sc. Econometrics). Als Wirtschaftsmathematikerin weiß sie, wie man wissenschaftliche Studien wirklich auseinandernimmt und ihre Qualität bewertet — in einer Branche mit besonders vielen Studien ist das Gold wert.
Ihr Anliegen als Nachhaltigkeitsexpertin: Kinder erleben ihre ersten 1000 Lebenstage nur einmal. Ein nachhaltiges Essverhalten, das in dieser frühen Phase beginnt, trägt sich ein Leben lang. Vor der Gründung war Christina als Datenanalystin im Marketing bei verschiedenen Unternehmen tätig — und lernte, wie man komplexe Inhalte verständlich und wirkungsvoll kommuniziert.
Lieblingsgemüse: Aubergine
Lieblingshack für Vielfalt: Zwiebelvielfalt nutzen!
Lieblingshack fürs Kind: Kohlenhydrate zuletzt
Ernährung von Anfang an, ganzheitlich gedacht — damit jedes Kind die Chance bekommt, gesund, genussvoll und nachhaltig essen zu lernen.
Kinder können das — wenn wir ihnen zeigen, wie. Dieses Wissen gehört zu allen Eltern. Nicht nur zu denen, die zufällig im richtigen Vortrag sitzen.
Schwangerschaft, Stillzeit, Beikost — das sind keine getrennten Phasen. Sie bauen aufeinander auf. croomel denkt Ernährung ganzheitlich und begleitet Eltern durchgängig — weil das große Bild zählt.
Was in Schwangerschaft, Stillzeit und früher Beikost passiert, prägt ein Leben lang. Hier habt ihr einen Hebel, den ihr später wahrscheinlich nicht mehr in dieser Form habt. Dieses Wissen gehört zugänglich gemacht — klar, ehrlich und ohne Druck.
Gesunde Ernährung ist kein Verzicht — sie ist Freude, Neugier und Entdecken. Und das darf sich durch den gesamten Familienalltag ziehen.
Ernährung ist nicht alles — aber sie ist viel. Ein gesunder Lebensstil umfasst auch Schlaf, Bewegung, richtiges Licht zur richtigen Zeit und gute soziale Beziehungen. Bevor wir Ernährung von 80 auf 100 % optimieren, lohnt es sich, auch die anderen Stellschrauben im Blick zu behalten. Und: Alle Lebensstilfaktoren hängen zusammen — Ernährung beeinflusst Schlaf, und Schlaf beeinflusst Ernährung.
Was Kinder früh kennenlernen, mögen sie später. Vielfalt, Saisonalität, pflanzliche Lebensmittel — wer das schon in der Beikost erlebt, trägt diese Gewohnheiten oft ein Leben lang mit sich.
Das hier sind echte Notizen — geschrieben an jenem Abend in der Stadtbücherei, als Christina zum ersten Mal von Geschmacksprägung, Texturvielfalt und den ersten 1000 Lebenstagen hörte. Der Moment, aus dem croomel entstand.
Zwei Dinge, die hinter croomel stecken — und die wir gerne erklären.
Unsere Farbe ist nicht einfach lila — sie hat einen Namen aus der Natur: Anthocyan.
Anthocyane sind sekundäre Pflanzenstoffe, die in Heidelbeeren, Zwetschgen, Brombeeren und Rotkohl vorkommen. Sie sind nicht nur gesundheitlich wertvoll — sie geben diesen Lebensmitteln auch ihre charakteristische Farbe: Blau-Purple. Kein reines Lila, kein reines Blau — sondern beides: 70 % Blau, 30 % Purple.
Der Name kommt aus dem Griechischen: anthos bedeutet Blume, kyanos bedeutet blau. Unsere Markenfarbe ist bewusst nach einem der wichtigsten Pflanzenstoffe benannt. Und es freut uns jedes Mal, wenn wir hören, dass Kinder genau diese Farbe besonders mögen.
Das leuchtende Zitronengelb ist der farbtheoretische Gegenpol: Purple und Gelb sind Komplementärfarben — sie setzen sich gegenseitig in Szene, wie es in der Natur oft der Fall ist.
Anthocyan · Wissenschaftlich begründetcroomel kommt vom deutschen Wort „Krümel". Das meint zum einen ganz konkret den kleinen Brotkrümel — etwas Vertrautes, Warmes, Alltägliches, das zu Essen und Familie gehört. Zum anderen ist „Krümel" im Deutschen auch ein liebevoller Begriff für das Baby im Bauch.
Damit der Name auch international funktioniert, haben wir ihn ins Englische übertragen: croomel — phonetisch so ausgesprochen, wie ein englischer Muttersprachler „krumel" lesen würde. Klingt vertraut, fühlt sich neu an — und trägt zwei Bedeutungen in sich, die gut zu dem passen, was wir tun: Kinder und Ernährung, von Anfang an.
Krümel · Englisch phonetischWas Christina an jenem Abend zum ersten Mal gehört hat, ist heute der Kern von croomel: Ernährungswissen, das Schwangerschaft, Stillzeit und Beikost zusammendenkt — wissenschaftlich fundiert, alltagstauglich erklärt.
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